|
|
|
|
SOMMERKONZERT 2011 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Randnotizen zu den Werken:
Der Karneval der Tiere
ist eine musikalische Suite für Kammerorchester von dem französischen Komponisten
Camille Saint-Saëns. Das Werk hat vierzehn kleine Sätze und dauert
ca. 25 Minuten. Zu Lebzeiten hat der Komponist es nicht zur Veröffentlichung freigegeben;
heute ist es eines seiner bekanntesten Werke.
Viele Details dazu sind
z.B. hier nachzulesen.
Die beiden Tänze von Debussy
für Harfe und Kammerorchester haben eine vergleichsweise einfache Tonsprache und
eingängige melodisch-harmonische Gestaltung. Der „Danse profane” steht
im 3/4-Takt und besitzt einen sehr tänzerischen Charakter,
wohingegen der „Danse sacrée” durch den langsamen 3/2-Takt eher an einen
altertümlichen Schreittanz erinnert. Die Tänze entstanden in Debussys mittlerer
Schaffensperiode, parallel zu wichtigen Werken wie „La Mer”.
Details dazu sind z.B. auf den
deutschen Debussy-Seiten zu finden.
|
|
Sonntag, 17. Juli 2011, 19 Uhr
Korbinian-Aigner-Gymnasium Erding
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart:
Ausschnitte aus „Die Hochzeit des Figaro” :
Ouverture
Duett (Susanna, Figaro): Fünfe, zehne, zwanzig ...
Duettino (Susanna, Figaro): Sollt einstens die Gräfin ...
Cavatina (Figaro): Will der Herr Graf ...
Rez. und Aria (Susanna): Endlich naht sich die Stunde ...
Aria (Figaro): Nun vergiss leises Flehn ...
Claude Debussy:
Danse sacrée
Danse profane
Dimitri Schostakowitsch:
Walzer Nr. 2
Camille Saint-Saëns:
Karneval der Tiere
Solisten:
Anna Gieron, Sopran
Konstantin Riedl, Bariton
Marika Riedl, Harfe
Regina Doll-Veihelmann und
Daniel Veihelmann, Klavier
Erzähler: Dr. Hermann Bendl
Leitung: Helmut Veihelmann und Wolfgang Gieron
Eindrücke vom Konzert:
Bericht im Erdinger Anzeiger
| |
|
|
|
FRÜHJAHRSKONZERT 2011 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Randnotizen zu den Werken:
Sinfonie Nr. 33:
Sie entstand 1779 und enthielt zunächst nur drei Sätze,
die Mozart erst später noch um Menuett und Trio ergänzte.
Während der 1. Satz noch von einer eher jugendlichen Heiterkeit erfüllt ist,
sprüht das Finale geradezu vor übergroßer Energie und Ausdruckskraft
und ähnelt in dieser Hinsicht schon Mozarts späteren Opern.
Ouvertüre c-Moll:
Sie gehört zu den allerersten Werken von Franz Schubert
und wurde von ihm innerhalb von zwei Wochen im Alter von 14 Jahren komponiert.
Die Uraufführung fand jedoch erst 1948, 120 Jahre nach Schuberts Tod, in New York statt.
Sinfonie Nr. 5:
Diese Sinfonie zeichnet sich besonders durch ihre Einfachheit und Natürlichkeit aus
und stellt damit den Beginn einer neuen kompositorischen Phase Schuberts dar.
Das ganze Werk ist auf einem Dreiklang aufgebaut.
Allerdings berührt die Charakterisierung als „leicht und unbeschwert”
nur die Oberfläche des Werks.
|
|
Sonntag, 10. April 2011, 19 Uhr
Pfarrsaal St. Vinzenz
Programm:
Franz Schubert:
Ouvertüre c-Moll (1811)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271
Solist: Tobias Stork, Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319
Franz Schubert:
Sinfonie Nr. 5 Es-Dur (DV 485)
Leitung: Helmut Veihelmann
Solist: Tobias Stork, Klavier
Mehr zu Tobias Stork
Zum Klavierkonzert Nr. 9:
Entstanden im Januar 1777 gilt dieses Konzert aufgrund der hohen Anforderungen an den Solopianisten
sowie der formalen Besonderheiten (im letzten Satz werden ein Menuett und ein Rondo kombiniert)
als das außergewöhnlichste und wirkungsvollste Klavierkonzert Mozarts.
Er widmete es der französischen Pianistin Louise Victoire Jenamy (1749-1812).
Bis vor wenigen Jahren wurde es fälschlicherweise als „Jeunehomme-Konzert” bezeichnet.
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
Bericht im Erdinger Anzeiger:
Ein Frühlingskonzert mit Spielfreude, Virtuosität und einem begnadeten Pianisten
gab das Erdinger Kammerorchester am Sonntag, den 10.4.11
Wie rasante Läufe reihten sich Wolfgang Amadeus Mozarts Einfälle in tänzerischer Leichtigkeit aneinander:
Sein Klavierkonzert Nummer 9 in Es-Dur war eines der Hauptwerke, das diesen Sonntagabend vom
Erdinger Kammerorchester mit dem Klaviersolisten Tobias Stork im Pfarrsaal von St. Vinzenz zu hören war.
Technisch versiert und hoch konzentriert ließ Stork die komplexen Strukturen dieses
anspruchsvollen Klavierkonzerts im engen Kontakt mit dem Orchester sichtbar werden.
In die Pause gab Stork dem Publikum ein Rätsel in die Pause mit:
Der Pianist verriet nämlich nicht, welche Zugabe er zum Besten gab - ein klassisches Klavierstück,
das war klar, sehr schön gespielt war´s auch, aber welches war´s nun?
Aus verlässlicher Quelle erfuhr man, dass es sich um den Schlusssatz aus Joseph Haydns
letzter Klaviersonate gehandelt hatte.
Nach der Pause beeindruckte das Kammerorchester unter Leitung Helmut Veihelmanns
mit seiner klaren, durchsichtigen und spielfreudigen Interpretation der Mozart-Sinfonie
Nummer 33, die sich von jugendlicher Heiterkeit bis zu energiegeladener Ausdruckskraft steigerte.
Von der Klassik ging´s in die Romantik mit Franz Schuberts Sinfonie Nummer 5 in Es-Dur,
mit einer vordergründig fröhlichen Klangtönung, doch wie eigentlich alle Werke Schuberts
von Schwermut begleitet. Im Programmheft war hierzu ein treffendes Zitat des Komponisten abgedruckt:
„Leichter, Sinn, leichtes Herz. Zu leichter Sinn birgt meistens ein zu schweres Herz”.
Mit Schubert waren die vielen Gäste zu Beginn auch empfangen worden.
Man hatte zu Beginn ein Jugendwerk des Romantikers gehört, das er als 14-Jähriger
komponiert hatte - dramatisch, melancholisch, mit tragischen Momenten und unerwartet ausgereift. (vev)
|
|
|
|
|
|
|
|
|